Anti-Strahlen-Zubehör ist überflüssig

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Hamburg (ots) - 13. Oktober 2009 - Immer wieder wird für Geräte geworben, die Wohnungen und Häuser gegen "schlechte Funkwellen" oder "Erdstrahlen" abschirmen sollen - was für ein gutes Raumklima wirklich wichtig ist, steht jetzt in HEALTHY LIVING

Die Vorstellung, dass die eigene Wohnung oder das eigene Haus krank macht, ist für viele Menschen mit Recht äußerst beängstigend. Doch wenn Kopfschmerzen, Antriebslosigkeit oder häufige Atemwegserkrankungen tatsächlich mit dem Raumklima zusammenhängen, helfen oft schon einfache Maßnahmen, berichtet das Gesundheitsmagazin HEALTHY LIVING in der aktuellen Ausgabe (11/2009 ab morgen im Handel).

Das heißt auch, dass von Geräten abzuraten ist, deren Hersteller zum Beispiel vorgeben, diese würden "Schadinformationsfrequenzen harmonisieren", "Erdstrahlen" oder "schlechte Funkwellen" abschirmen. Dirk Petersen, Umweltexperte der Verbraucherzentrale Hamburg, in HEALTHY LIVING: "Nach derzeitigem Stand geht von den Gegenständen und Geräten, die in einem normalen Haushalt eingesetzt werden, keine Gefahr aus. Und bei fachgerechter Installation entsteht auch durch Stromleitungen in der Wand kein gesundheitsschädliches Feld."

Dagegen halten Experten den Kauf strahlungsarmer Handys für sinnvoll ¬- und viele einfache und kostengünstige Maßnahmen, die das Raumklima in Wohnungen und Häusern nachhaltig verbessern: So ist beispielsweise eine Raumtemperatur von 19 bis 21 Grad für die Gesundheit ausreichend. Im Schlafzimmer gelten niedrigere Temperaturen als ideal, allerdings nicht unter 16 Grad. Denn sonst kann die Luft nicht ausreichend Feuchtigkeit aufnehmen, die wir nachts abgeben.

Apropos Luftfeuchtigkeit: Auf Dauer in einer zu trockenen Umgebung zu wohnen ist ebenso gesundheitsschädlich wie in zu feuchtem Ambiente. Wie trocken die Luft zu Hause tatsächlich ist, lässt sich mit einem kostengünstigen Hygrometer messen. Abhilfe gegen das Wüstenklima während der Heizperiode schaffen Luftbefeuchter, aber auch ganz einfach Grünpflanzen. Besonders pflegeleichte Hydrokulturen sind geeignet, das Raumklima nachhaltig und natürlich zu verbessern.

In diesem Zusammenhang rät HEALTHY LIVING von Raumparfüms ab, da sie Allergien auslösen können. Angesagt sind dagegen: regelmäßiges Wischen, Abstauben und Saugen gegen gesundheitsgefährdenden Feinstaub in Haus und Wohnung sowie ein konsequenter Luftaustausch. Dabei ist es nicht sinnvoll, die Fenster dauernd auf "Kipp" stehen zu lassen. Stattdessen sollte man zwei- bis dreimal pro Tag für kompletten Luftaustausch sorgen, am besten zeitgleich in gegenüberliegenden Zimmern - das ist wegen des Durchzugs auch im Winter ideal.

Pressemeldung: G+J Frauen/Familie/People - http://www.guj.de


Mit freundlicher Empfehlung von Dr. Kinast und Prof. Dr. Hamel (http://www.oza-m.de/ und http://www.orthopaediepraxen.de) und http://www.bbd-magazin.de

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